Gemeinsam aktiv

Angebote für Erwachsenen-Gruppen

Allgäuspezifische pädagogische Angebote für unterschiedliche Anlässe: Geburtstage, Familienausflüge, Geschenkgutscheine.

Unter dem Motto Be-Greifen, Mitmachen und Entschleunigen, laden u.a. allgäuspezifische „Bergbauernkurse“ dazu ein, verschiedene frühere Alltagssituationen lebendig werden zu lassen. Erleben Sie gemeinsam den Hauch der damaligen Zeit.

Kurspreise pro Person (inkl. Eintritt und Material):
             16,00 € (10-15 Pers.)
             25,00 € (5-9 Pers.)
Buchungen mit weniger als fünf Teilnehmern auf Anfrage.

Anmeldung unter:
Allgäuer Bergbauernmuseum
Tel. 08320 925929 0
Fax: 08320 925929 199
info@bergbauernmuseum.de
www.bergbauernmuseum.de 

NEU - Getreide auf 1000m Höhe? Ist das möglich? Hafer Dreschen, Mahlen und korngesund Kochen ...

... diese einzelnen Schritte sind von der Getreideähre bis zum "Häberen Mues" - einer typischen Allgäuer Speise - notwendig gewesen. Der Umgang mit dem Dreschflegel und einem Mahlstein können ausprobiert werden und gehen der gemeinsamen Zubereitung und Verkostung der Allgäuer Mahlzeit voraus.

Maximalteilnehmer: 15       Dauer: 3 Stunden

Allgäuer Küche

Der über 300 Jahre alte Sattler-Hof, der ursprünglich in einem Dorf bei Oberstdorf stand, bietet das entsprechende Ambiente, um sich in die Kochgewohnheiten von vor ca. 100 Jahren einzufinden. Das Leben und Arbeiten der damaligen Bergbauern, insbesondere deren Ess- und Kochgewohnheiten, stehen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer bereiten Allgäuer Schupfnudeln zu und rösten sie auf dem eingefeuerten Holzherd. Mit einer gemeinsamen Mahlzeit endet das Programm.

Maximalteilnehmer: 12    Dauer: 3 Stunden

Backen im Holzofen

Das Leben der Bergbauernfamilien vor ca. 100 Jahren war geprägt vom Selbstversorgerdasein. Die Herstellung von Lebensmitteln war lebensnotwendig.
Backen im Holzofen war eine der Tätigkeiten. Brotfladen Kneten, Formen und Verzieren gehen dem „Einschießen“ in den glühenden Ofen voraus. Das lecker duftende Fladenbrot wird zum Ausklang des Kurses mit Butter genossen.

Maximalteilnehmer: 15    Dauer: 3 Stunden
Nicht an Sonn- und Feiertagen möglich.

Wild- und Gartenkräuter

Die Naturapotheke und ihre Vielfalt waren früher für die Bergbauern von großer Bedeutung aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung. Garten- und Wildkräuter unterstützen die Gesundheit und bereichern die Küche auf schmackhafte Weise. Wie man sie sammelt und am besten einsetzt, erfahren Sie im praktischen Teil. Je nach Jahreszeit werden Kräutersalz, Blütenzucker, Holderküchle oder Kräuterbutter hergestellt.

Maximalteilnehmer: 15    Dauer: 2,5 Stunden

Filzen

Bei der Führung durch das Museum steht der Schafstall des Museumsbauernhofes mit der alten Rasse der Bergschafe und ihren Lämmern im Mittelpunkt. Schafhaltung, Wolle und ihre Verarbeitung sind Thema im Kurs. Die Teilnehmer lernen im praktischen Teil die traditionelle Technik des Nassfilzens oder Nadelfilzens kennen. Es werden kleine Schalen aus gefärbter Wolle und Seifenlauge nassgefilzt, oder Figuren bzw. Tiere mit der Nadel „ins Leben gerufen“.

Maximalteilnehmer: 12    Dauer: 3 Stunden

Buttern

Ohne selbstgemachte Lebensmittel war ein Überleben auf einem Bergbauernhof vor 100 Jahren nicht denkbar. Viele Arbeitsschritte, vom Melken bis zur fertigen Butter, waren notwendig. Diese Schritte werden sowohl praktisch, als auch theoretisch z.B. beim Blick in den Kuhstall und beim Gang durch den Kuhmagen nachvollzogen.
Mit Hilfe von Glasbutterfässern, Sahne und etwas Ausdauer entsteht im Kurs die Butter, die dekorativ in Holzmodeln ausgeformt wird. Die eigene frisch hergestellte Butter wird mit Brot und Schnittlauch verkostet und ein Teil mit nach Hause genommen; die dabei entstandene frische Buttermilch probiert.

Maximalteilnehmer: 15      Dauer: 2,5 Stunden

Käsen für den Hausgebrauch

Im 300 Jahre alten Sattler-Hof stellen die Teilnehmer mit einfachen Haushaltsgeräten ihren eigenen kleinen Käse her und ahmen das Selbstversorgerleben der Bergbauern nach. Bei einer Führung besuchen sie den Museumsbauernhof und erfahren v.a. im begehbaren Kuhmagen spannende Zusammenhänge vom Gras bis zur Milch. Gemeinsam verkosten und entdecken, wie lecker der Käse zubereitet schmecken kann!  

Maximalteilnehmer: 12    Dauer: 2,5 Stunden  

Von den Immen und wie königlich es im Hofstaat zugeht

Im Mittelpunkt steht, neben der wesentlichen Bedeutung der Biene im ökologischen System, das Leben der Bienen im Jahreskreislauf und ihre damit verbundenen Aufgaben. Nicht nur beim Blick in den Bienenstock wird der „Bienenalltag" nachvollziehbar gemacht. Bevor aus dem „gelben Gold“ ein wohlschmeckender und bekömmlicher Honiglikör hergestellt wird, werden die Arbeitsgänge zum Gewinnen von Honig und Bienenwachs veranschaulicht.

Maximalteilnehmer: 15    Dauer: ca. 2,5 Stunden

Wild auf Wald - erfassen mit allen Sinnen

Was hat das Hochmoor mit dem eigenen Auto zu tun? Ist die „Allgäuer Tanne“ eine individuelle Baumart bzw. das Reh das weibliche Pendant zum Hirsch? Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Allgäuer Bergmischwald? Besonderheiten, spezifische Funktionen und Stärken des Waldes erfahren Sie experimentell bei einer kleinen Wanderung. Welche kulinarischen Köstlichkeiten dort der Wald bereithält, erleben Sie mit allen Sinnen. Danach wird der nächste Spaziergang in den Wald mit anderen Augen erfolgen.

Maximalteilnehmer: 15      Dauer: 3 Stunden

 

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