Der Bäuerin über die Schulter schauen

Sonntag, 25.07. ab 10 Uhr

Aktionstag zur Sonderausstellung

Am 25. Juli stehen verschiedene Aktionen rund um die aktuelle Sonderausstellung „vom Taschengeld zur Unternehmerin“ auf dem Programm. Thema der Ausstellung ist die Ausbildung der Landfrauen im Wandel der Zeit. Erzählt wird diese Geschichte am Beispiel des Hauswirtschaftszweigs der Landwirtschaftsschule in Immenstadt. Gleichzeitig geht es um den Wandel, der im Leben und Alltag der Bäuerinnen stattgefunden hat.

Im Rahmen des Aktionstages stellen sich die Land- und Alpwirtschaftsschule (Abteilung Hauswirtschaft) und der Ehemaligenverband Vlf Immenstadt e.V. vor. Zu sehen gibt es Bilder aus dem Arbeitsalltag der modernen Landwirtin sowie einen Überblick über den Wandel unserer Ernährungsgewohnheiten im Lauf der Zeit, der sich natürlich auch im Kochunterricht im Fach ländliche Hauswirtschaft ablesen lässt. Im Sattler-Hof kocht zudem die Haushälterin Martha Keller ein traditionelles Gericht, das die Besucher kosten dürfen.

Auch verschiedene Handarbeiten sind zu sehen. Trachtenschneiderin Josefine Egger kann man bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Weitere Handarbeiten zeigen Mitglieder von Landhand-Allgäu e.V., Rita Fink, beschäftigt sich seit Jahren mit „Klosterarbeiten“, einer klassischen Volkskunst. Mit dieser Technik kann man nicht nur religiöse Kunstwerke, sondern auch Radhauben, Broschen und Trachtenschmuck herstellen. Trachtenstrümpfe und -Westen nach verschiedenen alten und neuen Mustern strickt Veronika Wildegger. Sie hat das Stricken von ihrer Mutter gelernt und führt somit eine alte Familientradition weiter. Ute Morlock beschäftigt sich mit Spinnen und Nadelbinden. Letzteres ist eine alte Handarbeitstechnik, bei der mit Nadel und Faden elastische Textilien entstehen. Auch die jungen Besucher können beim Knüpfen von Freundschaftsarmbändern bei Kirsten Cammann ihr Geschick testen.

 Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung mit Gertraud Friedrich, ehemalige Landwirtschaftslehrerin und -beraterin, und Catrin Weh vom Bergbauernmuseum runden das Programm ab.

 

 

 

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