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Der Bergbauern-Blog
am 17.11.2021

Der Museumsrundweg ist nun komplett

Fast 20 Jahre nach der Eröffnung wurde unser Museumsrundweg nun vollendet. Kürzlich wurden die Arbeiten am neuen Museumspfad abgeschlossen: Er verbindet die Höfle-Alp mit der restlichen Anlage des Bergbauernmuseums.

„Bislang haben wir unsere Besucher nach der Besichtigung der Hölfe-Alp in den öffentlichen Straßenraum entlassen müssen“, erinnert sich Museumsvereins-Vorsitzender Siegfried Zengerle. Das Gefährliche: Die Straße hinab zur Diepolzer Kirche ist steil – und an manchen Tagen auch vielgenutzt durch landwirtschaftliche Fahrzeuge. Ausgerechnet in der steilsten Passage mit 21 Prozent Steigung geht es unübersichtlich zu, so dass gefährliche Begegnungen zwischen Kinderwagen und Traktorengespann nicht zu vermeiden waren.

„Mit der Vollendung des Museumsrundwegs haben wir eine Antwort auf diese kleine Achillesferse des Museums geben können“, so Zengerle. Als 1,30 m breiter Pfad schlängelt sich der Abstieg von der Museums-Alp nunmehr ein Stück gen Osten, ehe er nach der Überwindung der Steigung in einer Kurve fast eben bis zum Sattlerhof führt – übrigens mit herrlichem Blick auf die Diepolzer Kirche St. Blasius und die Allgäuer Hochalpen. Der Vorteil zudem: „Unsere Gäste bleiben auf dem Museumsgelände und können auch beim Rückweg den Sattlerhof oder Traktorenparcours noch einmal erleben“. Der Weg passt sich an das Gelände an und wurde so schmal wie technisch möglich angelegt, um die Flächenversiegelung so gering wie möglich zu halten. Die Bauausführung konnte an die Missener Baufirma Hatt vergeben werden.

Highlight des Weges wird die neu geschaffene Rast- und Aktionsfläche sein. Neben dem Weg investierte das Museum auch noch in vier Familiensitzliegen („Ideal für Familien zum Picknicken“) – und zusätzlich entsteht derzeit ein Trägersystem für die künftig jährlich wechselnde Outdoor-Sonderausstellung des Museums. In Zusammenarbeit mit der Uni Würzburg wird sich Jahr für Jahr im Zuge der Lehrerausbildung eine Zulassungsarbeit rund um das Leben und Arbeiten der Bergbauern drehen. „10 Dinge vom Bergbauernhof – und was Du darüber wissen solltest“ heißt das Thema, das die Lehramtsstudentin Emma Sorg derzeit gemeinsam mit ihrem Dozenten vom Institut für Geografie und Geologie an der Universität Würzburg, Dr. Markus Pingold, erarbeitet.

Die Vollendung des Rundwegs wurde gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und den Deutschen Verband für Archäologie: Über das Soforthilfeprogramms zur Förderung landwirtschaftlicher Museen in ländlichen Räumen gingen 50.000 Euro an das Bergbauernmuseum. Die Förderurkunde konnte wegen der Corona-Pandemie nicht persönlich übergeben werden, doch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dankte dem Bergbauernmuseum im Namen der Bundesregierung: „Ihr Haus leistet wertvolle Arbeit und trägt zu einem vielseitigen Angebot auf dem Land bei“.

Auch wenn das Museum derzeit geschlossen ist: Der Weg ist bereits begehbar und bietet an obheiteren Novembertagen beste Ausblicke. Die Outdoor-Sonderausstellung soll gemeinsam mit dem Museum am Palmsonntag 2022 eröffnet werden. Unsere Bilder zeigen stimmungsvolle Szenen der Bauarbeiten.

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