Kindergärten und Schulklassen

Anfassen, Mitmachen …

Das Leben und Arbeiten der Bergbauern vor ca. 200 Jahren steht im Bergbauernmuseum in jeder Hinsicht im Vordergrund. Unser Wunsch ist es, Geschichte erlebbar und be-greifbar zu machen. Durch unterschiedliche pädagogische Programme bieten wir die Möglichkeit das Leben der Vorfahren nachzuempfinden, Sensibilität für die Vergangenheit und Verständnis für die Gegenwart zu fördern.

Kurspreise pro Person (inkl. Eintritt und Material):
           6,00 € (20-30 Pers.) nur Zeitreise und Waldabenteuer
           7,00 € (10-15 Pers.)
          13,00 € (5-9 Pers.)

Buchungen mit weniger als fünf Teilnehmern auf Anfrage.

Anmeldung unter:
Allgäuer Bergbauernmuseum
Tel. 08320 925929 0
Fax: 08320 925929 199
info@bergbauernmuseum.de
www.bergbauernmuseum.de

Lehrerhandreichungen zum Download.

Von der Milch zur Butter

Buttern gehörte für die Bergbauern als Selbstversorger zum Alltag. Es waren viele Arbeitsschritte vom Melken bis zur fertigen Butter notwendig. Mit Hilfe von Glasbutter-fässern, Sahne und etwas Ausdauer entsteht im Kurs die Butter, die dekorativ in Holzmodeln ausgeformt wird. Die beim Buttern entstandene frische Buttermilch wird gleich probiert. Die eigene frisch hergestellte Butter mit Brot und Schnittlauch verfeinert, verkostet und ein Teil mit nach Hause genommen. Das Bewusstsein für die aufwändige Herstellung von Lebensmitteln wird geweckt.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 5 Jahren

Dauer: 2 Stunden

Alles Käse? - oder wie er entsteht

Das Käsen war für die Bergbauern als Selbstversorger zur Haltbarmachung der Milch wichtig. Welche Schritte von der Kuh über die Milch bis zum Käse auf dem Brotzeitbrett zurückgelegt werden, erfahren die Kinder/Jugendlichen in der Museumsführung. Im praktischen Teil stellt die Gruppe mit einfachen Haushaltsgeräten ihren eigenen Käse her. Die während des Käseprozesses anfallende Molke wird mit Früchten bzw. Säften verfeinert und gemeinsam verkostet. Das Bewusstsein für die aufwändige Herstellung von Lebensmitteln im damaligen Haushalt wird geweckt.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 10 Jahren  

Dauer: 2,5 Stunden

Vom Schaf zum Filz

Die Kinder/Jugendlichen lernen im Museum die traditionelle Technik des Nassfilzens oder Nadelfilzens kennen. Mit Seifenlauge und Wolle oder Nadel und Wolle wird gefilzt. Bei einer kurzen Führung im Museum erfahren sie unter anderem im Schafstall Wissenswertes zur Schafhaltung und den Produkten, die das Schaf liefert. Wie wichtig ein Schaf für die Selbstversorger war, wird bewusst gemacht.

Nassfilzen: max. 12 Personen, ab 5 Jahren
Nadelfilzen: max. 12 Personen, ab 5 Jahren

Dauer: 2 Stunden

Wild- und Gartenkräuter - mal anders

Bei einer Kräuterführung durch das Museum erfahren die Kinder/Jugendlichen, warum Heilpflanzen in früheren Zeiten einen hohen Stellenwert hatten. Sie lernen die Unterschiede in Aussehen, Geruch, Geschmack und Wirkungsweise der diversen Wild- und Gartenkräuter kennen. Die gesammelten Pflanzen werden im praktischen Teil künstlerisch verarbeitet. Mit Farbe werden sie bepinselt und damit dekorativ eine Baumwoll-tasche bedruckt. Optional können auch Gartenkräuter zu Kräutersalz verarbeitet werden. Der bewusstere Umgang mit Pflanzen und das Interesse dafür werden geweckt.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 5 bzw. ab 8 Jahren (Kräutersalzherstellung)
Dauer: 2 Stunden

Zeitreise

Die besonderen Lebensbedingungen der Allgäuer Bergbauern vor circa 100 Jahren werden durch eine Zeitreise im Sattler-Hof spielerisch vermittelt. Der Tagesablauf eines Bergbauernkindes vom Aufstehen bis zum Schlafengehen ist dabei der Leitfaden. Die Kinder schlüpfen in Schürzenkleider und Joppen und damit in die Kleidung der Kinderzeit ihrer Urgroßeltern. Mit Hilfe von Suchkarten wird der Kinderpfad in der Ausstellung erkundet. Im praktischen Teil probieren die Teilnehmer verschiedene alte Brett-, Geschicklichkeits- und Kartenspiele aus.

Maximalteilnehmer: 30 Personen, ab 8 Jahren
Dauer: 2,5 Stunden

Nicht an Sonn- und Feiertagen möglich.

Allgäuer Küche

Hierbei geht es um die Bergbauernfamilie als Selbstversorger. Am Beispiel Sauerkraut werden Anbau, Haltbarmachen, Lagern und Verarbeiten von Lebensmitteln in früherer Zeit verdeutlicht. Gemeinsam werden im praktischen Teil am Holzherd Schupfnudeln hergestellt und verkostet. Die Fähigkeit mit Grundnahrungsmitteln ein einfaches und gesundes Essen zu kochen, wird gefördert.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 8 Jahren
Dauer: 2,5 Stunden

Backen im Holzofen

Im Mittelpunkt steht die Ernährungssituation der Bergbauern vor 100 Jahren, deren Essgewohnheiten und Umgang mit Lebensmitteln. Während der Teigherstellung, dem Ausformen der Fladenbrote und dem Einschießen in den Holzbackofen erhält man nebenbei wesentliche Informationen „rund ums Brot". Das duftende selbstgebackene Brot wird mit Butter bestrichen und verzehrt. Die heutzutage selbstverständliche Verfügbarkeit von Lebensmitteln wird dadurch bewusster gemacht.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 8 Jahren
Dauer: 2,5 Stunden

Nicht an Sonn- und Feiertagen möglich.

Ohne Holz kein Bergbauer

Zentrales Thema ist der Rohstoff Holz und seine Notwendigkeit im bäuerlichen Alltag. Die Behauptung „Ohne Holz kein Bergbauer“ wird dabei schnell nachvollziehbar. In der Rosshütte wird das harte, risikoreiche und kluge Arbeiten der Bergbauern und Holzarbeiter vermittelt. Um den Werkstoff Holz kennenzulernen, nageln, bohren und schnitzen die Kinder. Aus Astholz entsteht ein Windspiel. Die Wertschätzung für das Arbeits- und Baumaterial Holz wird gestärkt.

Maximalteilnehmer: 10 Personen, ab 8 Jahren
Dauer: 2 Stunden

Fleißige Biene? - stimmt das überhaupt?

Kaum geboren, beginnt das Arbeitsleben der Bienen. Welche vielseitigen Aufgaben eine Biene in ihrem kurzen Leben übernehmen muss, welche Rolle die Bienenkönigin im Hofstaat übernimmt, wie das mit dem Nektar, den Pollen und dem Honig funktioniert, all das wird anschaulich und altersgerecht ins Bewusstsein gebracht. Bevor Sommer- und Waldhonig verkostet werden, fertigen die Kinder eine Bienenwachskerze an. Die Jugendlichen dagegen, stellen nach vorheriger Absprache Honig-Knuspermüsli oder Honig- Lippenbalsam her.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 6 Jahren
Dauer: 2 Stunden

Waldabenteuer

Auf einer abenteuerlichen Wanderung die Geheimnisse des Bergwaldes entdecken. Das Entstehen der Allgäuer Landschaft und Wälder, die „Spezialisten“ und „Überlebenskünstler“ in diesem Reich, fleischfressende Pflanzen, essbare Waldkräuter, seltenes Wildobst und Pilze sind neben Insektenvölkern nur einige Stationen im Wald. Ökologische Zusammenhänge des Tier- und Pflanzenreiches werden spannend vermittelt.

Ausgangs- und Zielpunkt der Waldexkursion ist der Parkplatz P1 unterhalb des Museums.

Maximalteilnehmer: 25 Personen, ab 8 Jahren
Dauer: 2 Stunden  

NEU - Klipp-Klapp, wir bringen den Hafer auf Trab

Mit diesem oder ähnlichen Dreschsprüchen wurde das Getreide im Takt gedroschen. Es war ein aufwändiger Weg von der Ähre bis zum Mus in den Tellern der Bergbauern. Die wesentlichen Schritte wie Dreschen mit dem Dreschflegel und das Mahlen des Korns werden ausprobiert; eine typische Allgäuer Mahlzeit dann daraus gekocht und gemeinsam verzehrt.

Maximalteilnehmer: 15 Personen, ab 6 Jahren
Dauer: 2,5 Stunden

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